
GmbH oder FlexCo? Der große Vergleich für österreichische Gründer:innen
GmbH oder FlexCo – welche Rechtsform passt zu Ihrem Unternehmen? Wir erklären die wichtigsten Unterschiede bei Haftung, Stammkapital, Mitarbeiterbeteiligung und Kosten – mit klarer Empfehlung.
Einleitung
GmbH oder FlexCo? Das ist 2026 die erste Frage jeder Gründerin, jedes Gründers in Österreich. Und die Antwort ist nicht "kommt drauf an" – sondern meistens ziemlich klar. Wenn man die Facts kennt.
Stammkapital im Vergleich
1. Stammkapital: Der erste große Unterschied
Hier hat sich die Rechtslage geändert: Seit der FlexKapGesG-Reform gilt für beide Rechtsformen dasselbe Mindeststammkapital.
GmbH: € 10.000 Mindeststammkapital, davon € 5.000 bei Gründung einzuzahlen. Pro Geschäftsanteil müssen mindestens € 70 eingezahlt werden.
FlexCo: € 10.000 Mindeststammkapital, davon € 5.000 bei Gründung einzuzahlen. Anteile können ab € 1 ausgegeben werden – nennwertlose Anteile sind möglich.
Der Unterschied liegt nicht mehr beim Stammkapital, sondern bei der Anteilsstruktur: Die FlexCo erlaubt kleinteiligere Beteiligungen – ideal für Mitarbeiterprogramme.
Mitarbeiterbeteiligung
2. Mitarbeiterbeteiligung: FlexCo schlägt GmbH klar
Bei der GmbH brauchen Sie für jede Anteilsübertragung – auch an Mitarbeiter:innen – einen Notar. Das kostet Zeit und Geld, jedes Mal.
Bei der FlexCo können Sie bis zu 24,99 % der Anteile ohne Notar an Mitarbeiter:innen vergeben. Das ist der Game-Changer für alle, die ein schlagkräftiges Team aufbauen wollen.
Kosten & Aufwand
3. Gründungskosten im Vergleich
FirmaDigital bietet für beide Rechtsformen transparente Fixpreise – kein Stundensatz, keine versteckten Kosten.
GmbH mit FirmaDigital: € 1.800 Dokumentation + € 600–1.200 Notar + € 450 Gerichtsgebühren (gratis mit Neugründungs-Förderung) + € 10.000 Mindeststammkapital (davon € 5.000 einzuzahlen).
FlexCo mit FirmaDigital: € 2.200 Fixpreis (inkl. Notarkosten durch PHH) + € 10.000 Mindeststammkapital (davon € 5.000 einzuzahlen).
Anerkennung & Bonität
Rechtssicherheit und Banken: Hier punktet die GmbH
Die GmbH existiert seit Jahrzehnten. Banken kennen sie, Steuerberater:innen kennen sie, internationale Partner:innen kennen sie. Das schafft Vertrauen – und vereinfacht den Alltag.
Die FlexCo ist neu. Das bedeutet: weniger Rechtsprechung, weniger Praxiserfahrung, manche Banken noch etwas zögerlich. Das wird sich ändern – aber 2026 ist die GmbH hier noch im Vorteil.
Unsere Empfehlung
Unsere klare Empfehlung
Wählen Sie die FlexCo, wenn:
- Sie ein Tech-Startup oder eine wachstumsorientierte Firma gründen
- Sie Mitarbeiter:innen mit Unternehmensanteilen motivieren wollen
- Kapitaleffizienz am Anfang entscheidend ist
Wählen Sie die GmbH, wenn:
- Sie ein traditionelles Dienstleistungsunternehmen oder Handelsunternehmen gründen
- Internationale Investor:innen oder Banken eine bewährte Rechtsform bevorzugen
- Sie maximale Rechtssicherheit wollen
Stimmen aus der Praxis
Die beste Rechtsform ist die, die zu Ihrem Geschäftsmodell passt – nicht die, die Ihr Steuerberater am liebsten kennt.
firmadigital.at
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Der detaillierte Vergleich
Zahlen allein erzählen nie die ganze Geschichte. FirmaDigital hat einen detaillierten Vergleich zwischen GmbH und FlexCo erstellt – mit allen Kriterien, die für Gründer:innen wirklich relevant sind: Stammkapital, Anteilsübertragung, Mitarbeiterbeteiligung, Aufsichtsratspflicht und mehr. Den vollständigen interaktiven Vergleich finden Sie auf firmadigital.at/flexco-oder-gmbh.
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firmadigital.at hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen – und dann auch schnell und günstig umzusetzen. GmbH oder FlexCo: Wir begleiten Sie auf dem richtigen Weg.
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